Monday, 26. September 2016
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EU geht gegen vermeintliche Flug-"Schnäppchen" vor

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Vor der Abreise

Vor der Abreise zum Flughafen Handgepäck überprüfen
Berlin (dpa/tmn) - Vor der Fahrt zum Flughafen lohnt sich ein Blick in das Handgepäck. Das rät die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) in Berlin. Oft ist etwas in der Tasche oder im Rucksack, was bei der Sicherheitskontrolle Ärger machen könnte.

So dürfen etwa Tagescreme und Zahnpasta bei Flügen nicht mehr ohne weiteres an Bord genommen werden. Denn die seit dem 6. November 2006 geltende EU-Richtlinie, die das Mitnehmen von Behältern mit Flüssigkeiten an Bord nur noch eingeschränkt ermöglicht, gilt nicht nur für Weinflaschen oder Souvenirs wie Olivenöl: Auch Shampoo oder Haargel sollten besser im Koffer verstaut werden.

Viele Urlauber kennen die Details der Richtlinie nicht. Anders sei es nicht zu erklären, dass täglich auf den Flughäfen in Deutschland immer noch sechs bis sieben Tonnen Flüssigkeiten eingesammelt werden, sagte DAV-Sprecher Leif Erichsen dem dpa-Themendienst. Vor allem wenig erfahrene Fluggäste würden bei der Abreise von der Regelung überrascht. Wer kleine Mengen an Flüssigkeit dennoch mit an Bord nehmen möchte, braucht eine wiederverschließbare Plastiktüte mit einem Fassungsvermögen von maximal einem Liter.

Die einzelnen Behälter etwa für Shampoo dürfen nicht mehr als 100 Milliliter fassen. Die Tüten-Lösung ist vor allem dann gefragt, wenn für Fernflüge bestimmte Toilettenartikel unterwegs schwer verzichtbar sind. Urlauber sollten daher schon beim Packen genau überlegen, was sie an Bord brauchen und was im Koffer bleiben kann.

Vor der Abfahrt zum Flughafen ist einzukalkulieren, dass es inzwischen wegen der Kontrollen etwas mehr Zeit erfordern kann, bis die Passagiere im Flugzeug sind. «Die gesamte Abfertigung dauert im Durchschnitt für jeden Passagier 25 Prozent länger als vorher», sagte Erichsen.

Die EU-Richtlinie gilt grundsätzlich für Flüge, die innerhalb der EU starten, sowie für einige weitere Länder wie die Schweiz. Bis vor kurzem hatten auch viele Passagiere ein Problem, die aus einem anderen Land - etwa aus Asien - innerhalb der EU einen Zwischenstopp eingelegt haben, um dann weiterzufliegen. Inzwischen gibt es Erichsen zufolge Abkommen, zum Beispiel mit Singapur, die es ermöglichen, dass dort gekaufte Duty-Free-Artikel, die eine Flüssigkeit enthalten, bei Transitflügen nicht mehr abgegeben werden müssen.

© 2007 dpa - Deutsche Presse-Agentur
 
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