Sunday, 4. December 2016
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Palm Springs

Palm Springs
ist eine schillernde Stadt.


Das liegt nicht allein an den nahen Santa Rosa Bergen, die im Schein der Abendsonne in allen Gold- und Ockertönen erstrahlen. In der Oase in Kalifornien war schon immer jeder so jung, wie er sich fühlt.In dem Wüstenort im Westen der USA sonnten sich Hollywood-Legenden von Kirk Douglas bis Frank Sinatra und Komiker wie die Marx-Brothers und Charly Chaplin. Das warme Klima und die bizarre Wüstenumgebung inspirierte auch Rockstars wie Jim Morrison und die irische Gruppe U2.

Zum Bürgermeister von Palm Springs wurde 1988 Sonny Bono gewählt, die männliche Hälfte des Pop-Duos Sonny and Cher. Der Ex-Hippie hat viel für die Stadt getan. So etablierte er etwa das "Palm Springs International Film Festival", das jährlich stattfindet. Sonny Bono starb 1998 bei einem Ski-Unfall, auf seinem Grabstein steht der Titel einer seiner größten Hits: The Beat goes on.

Heute gibt es in Palm Springs 117 Golfplätze, 130 Hotels für jeden Geschmack und Geldbeutel und noch mehr Zweitvillen reicher Amerikaner. Die Golfplätze schlucken gigantische Mengen an Wasser. Doch kaum irgendwo in den Staaten ist Wasser so billig wie hier in der Wüste, schließlich liegen dicht unter dem Erdboden enorme Vorkommen an Grundwasser.

Palm Springs war ursprünglich eine große Oase voller Palmen im Coachella-Tal, zwei Autostunden östlich von Los Angeles, eingerahmt von Bergketten. Wasserquellen und schattige Fächerpalmen boten schon vor 2000 Jahren einigen Indianern paradiesische Lebensbedingungen am Rande der Wüste.

Doch spätestens mit dem Bau der Eisenbahnlinien zum Pazifik endete die Idylle der Urbevölkerung, denn die US-Regierung übertrug große Ländereien an die Southern Pacific Railroad. Immerhin wurde den Indianern ein Stück des Coachella-Tals als Stammesreservat zugesprochen - und damit die halbe Stadtfläche von Palm Springs.

Inzwischen zählen die Mitglieder dieser Indianergruppe, die sich in der "Agua Caliente Indian Reservation" zusammengeschlossen haben, zu den reichsten Indianern Nordamerikas. Den Agua Calientes gehören mehrere große Hotels und Golfresorts sowie das lukrative Spielkasino.

Trotz Glamour, Geld und Luxus: Palm Springs ist nicht laut, sondern beschaulich. Es gibt in der 45 000 Einwohner zählenden Stadt weder Hochhäuser noch riesige Einkaufszentren. Stattdessen herrscht gediegene Kleinstadt-Atmosphäre. Man vergnügt sich auf dem Golfplatz, relaxt am Pool oder beweist sich beim Freeclimbing an bizarren Sandsteinfelsen im nahen Joshua Tree Nationalpark.

Selbst die Villen der Stars im Viertel Las Palmas wirken auf den ersten Blick überraschend schlicht. Die vorherrschende Bauweise ist flach, die Anwesen sind meist von Mauern und tropischen Pflanzen gegen neugierige Blicke abgeschottet. Weit dagegen sind der Himmel und der Blick in die Wüstenlandschaft.

Wer mag, kann sogar mit einer Seilbahn auf 2700 Meter Höhe in die Berge des Mount San Jacinto Naturschutzgebietes hinauffahren. Man sollte sich aber warm anziehen - denn auf den Bergen ist es fast 30 Grad kälter als in der Wüste.

Quelle: (dpa/tmn)


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